Morocco Royale

    Private Stadtführung durch die Medina von Fès

    Diese private Stadtführung in Fes bringt Sie mit einem lizenzierten Guide zu Fuß durch Fès el-Bali, die ummauerte Altstadt, die seit 1981 zum UNESCO-Welterbe gehört. Vom Blauen Tor Bab Bou Jeloud geht es die Hauptgasse Talaa Kebira hinunter zu Medersas, Handwerkerplätzen und den Gerbereien, in Ihrem Tempo und nur mit Ihren Mitreisenden. Die Führung passt zu allen, die Fès zum ersten Mal besuchen und im Gassenlabyrinth keine Stunden mit der Suche nach dem Weg verlieren möchten.

    Highlights

    • Bab Bou Jeloud: Das Tor ist zur Außenseite blau und zur Altstadt hin grün gefliest. Durch seine Bögen sehen Sie schon das Minarett der Medersa Bou Inania.
    • Talaa Kebira: Die Hauptgasse von Fès el-Bali verläuft vom Westen der Altstadt bis zur Medersa Al-Attarine nahe der Qarawiyyin, gesäumt von Bäckereien, Gewürzständen und Werkstätten.
    • Medersas: In den früheren Koranschulen sehen Sie geschnitztes Zedernholz, Stuck und Zellige. Die Medersa Al-Attarine stammt aus dem 14. Jahrhundert.
    • Handwerkerviertel: Am Seffarine-Platz hämmern Kupfer- und Messingschmiede in offenen Werkstätten, am Nejjarine-Platz zeigt eine frühere Karawanserei Holzkunst.
    • Gerberei Chouara: Von den Terrassen der Lederläden blicken Sie auf die steinernen Becken, in denen Häute gegerbt und gefärbt werden.

    Die Route

    Der Rundgang folgt dem Gefälle der Altstadt: Von den westlichen Toren führen die Hauptgassen überwiegend bergab Richtung Fluss. Ihr Guide passt Reihenfolge und Pausen an Ihr Tempo, an das Wetter und an Monumente an, die wegen Restaurierung gerade geschlossen sind.

    1. Bab Bou Jeloud. Der klassische Eingang zur Medina, früh am Tag noch ruhig.
    2. Medersa Bou Inania. Gleich hinter dem Tor, mit einem Innenhof aus Zedernholz, Stuck und Fliesen.
    3. Talaa Kebira. Die lange Hauptgasse hinunter, vorbei an Brotöfen, Gewürzhändlern und Maultieren, die Waren durch die Gassen tragen.
    4. Nejjarine. Ein kleiner Platz mit gefliestem Brunnen; ringsum arbeiten Tischler, und es riecht nach Zedernspänen.
    5. Medersa Al-Attarine und Qarawiyyin. Die Medersa liegt am Markt der Gewürz- und Duftstoffhändler, gleich daneben die Qarawiyyin, die Sie als Nichtmuslim von außen sehen.
    6. Seffarine-Platz. Kessel, Tabletts und Laternen entstehen hier noch von Hand.
    7. Gerberei Chouara. Zum Abschluss der Blick von einer Terrasse über die Farbbecken. Wo der Rundgang endet, stimmen Sie mit Ihrem Guide ab.

    Gut zu wissen

    • Lizenzierte Guides: Fremdenführung ist in Marokko durch das Gesetz 05-12 geregelt. Das britische Außenministerium warnt vor Personen, die sich als offizielle Guides ausgeben. Ein echter Guide kann ein Abzeichen und eine Genehmigung der örtlichen Behörde vorzeigen.
    • Moscheen: Die Qarawiyyin und das Grabmal Moulay Idriss II. bleiben Nichtmuslimen verschlossen. Ein respektvoller Blick durch ein offenes Tor ist in Ordnung.
    • Einkaufen: Der Blick von einer Gerbereiterrasse verpflichtet Sie nicht zum Kauf. Sagen Sie Ihrem Guide gleich zu Beginn, ob Sie Läden sehen möchten. Behalten Sie bei Kartenzahlung das Lesegerät im Blick, denn Behörden berichten von doppelt belasteten Karten.
    • Gehen: Das Pflaster ist uneben, viele Gassen haben Stufen. Tragen Sie feste Schuhe und sagen Sie vorab, wenn Ihnen Steigungen schwerfallen.
    • Kleidung und Wetter: Lockere Kleidung, die Arme, Beine und Dekolleté bedeckt, ist in der Medina angemessen. Im Sommer steigen die Werte im Landesinneren oft über 35 °C; starten Sie dann früh.
    • Fotos: Fragen Sie Handwerker, bevor Sie sie fotografieren. In der Gerberei ist der Geruch kräftig, ein Zweig Minze hilft.

    Für wen

    Die Führung passt zu Erstbesuchern, die Fès verstehen und nicht nur durchqueren möchten, und zu allen, die in einem Riad in der Medina wohnen und am ersten Tag Orientierung suchen. Paare und Familien, die gut zu Fuß sind, haben ebenso Freude daran wie Fotografen und Liebhaber von Handwerk und Architektur.

    Wer mehrere Tage in Fès bleibt, legt die Führung am besten an den Anfang. Danach finden Sie sich in den Hauptgassen allein zurecht und wissen, wo Sie noch einmal in Ruhe hingehen möchten.

    Preis und Buchung

    Unsere Preise ändern sich mit Saison, Gruppengröße und Fahrzeug, deshalb stehen sie nicht auf dieser Seite. Wählen Sie im Buchungsformular auf dieser Seite Ihr Datum: Dort sehen Sie den aktuellen Preis, die enthaltenen Leistungen, den Abholort und die Stornobedingungen.

    Die Buchungsseite ist auf Englisch: Dort sehen Sie für Ihr Datum den aktuellen Preis und alle Leistungen.

    Sie möchten mehr vom Norden sehen? Verbinden Sie die Altstadt mit unserem Tagesausflug nach Meknès und Volubilis, einer privaten Tour in die blaue Stadt Chefchaouen oder der Rundreise durch die Königsstädte. Weitere Ideen finden Sie bei unseren privaten Rundreisen in Marokko, Fragen beantworten wir über die Kontaktseite.

    Häufige Fragen

    Brauche ich in Fès wirklich einen Guide?

    Für die Gassen nicht zwingend, für einen entspannten ersten Tag sehr. Fès el-Bali ist dicht und verwinkelt, die Ortung von Karten-Apps springt zwischen hohen Mauern gern, und ungebetene Begleiter sprechen Besucher häufig an. Ein lizenzierter Guide führt Sie ohne Umwege, erklärt Bauten und Handwerk und nimmt Ihnen das freundliche Abwimmeln ab.

    Kann ich die Gerbereien sehen, ohne Leder zu kaufen?

    Ja. Die Terrassen über der Chouara gehören zu Lederläden, und der Blick von oben verpflichtet Sie nicht zum Kauf. Sagen Sie zu Beginn, ob Sie einkaufen möchten. Wenn ja, nehmen Sie sich Zeit, vergleichen Sie Qualität und Verarbeitung und lassen Sie die Ware vor Ihren Augen verpacken.

    Dürfen Nichtmuslime die Qarawiyyin betreten?

    Nein. Die Qarawiyyin ist eine aktive Moschee, und das britische Außenministerium rät Nichtmuslimen, Moscheen, die nicht öffentlich zugänglich sind, nicht zu betreten. Einen respektvollen Blick durch ein offenes Tor dürfen Sie wagen. Die Medersas mit ihren Innenhöfen stehen Besuchern dagegen meist offen, sofern keine Restaurierung läuft.

    Ist die Führung für ältere Reisende oder Kinder geeignet?

    Grundsätzlich ja, wenn alle eine Weile zu Fuß unterwegs sein können. Das Pflaster ist uneben, es gibt Stufen und steile Abschnitte. Nennen Sie bei der Buchung, wer mitkommt und was schwerfällt; dann kann der Guide eine Route wählen, die mehr bergab als bergauf führt und genug Pausen lässt.

    Was ziehe ich für die Medina an?

    Lockere, luftige Kleidung, die Arme, Beine und Dekolleté bedeckt, dazu geschlossene Schuhe mit gutem Profil. Im Sommer gehören Wasser und Sonnenschutz dazu, im Winter eine warme Schicht, denn in den schattigen Gassen wird es kühl. Ein leichtes Tuch hilft, wenn Sie religiöse Orte von außen betrachten.