Morocco Royale

    Private Marokko-Touren mit Fahrer und Guide

    Private Marokko-Touren bedeuten: ein Fahrzeug, ein Fahrer und bei Bedarf ein lizenzierter Guide, die nur für Sie, Ihre Familie oder Ihre Freunde da sind. Morocco Royale plant solche Reisen von Tanger bis in die Sahara, vom Rundgang durch die Medina über drei Tage zu den Dünen bis zur zweiwöchigen Rundreise. Auf dieser Seite sehen Sie, welche Reiseform zu Ihnen passt, und finden alle deutschsprachigen Ratgeber an einem Ort.

    Welche Reiseform passt zu Ihnen?

    Entscheidend sind Ihre Reisetage und das, was Sie auf keinen Fall verpassen möchten. Mit einem langen Wochenende bleiben Sie in einer Stadt und unternehmen Ausflüge; für die großen Dünen der Sahara brauchen Sie dagegen mindestens drei Tage nur für diesen Teil der Reise.

    ReiseformZeitbedarfPasst zuMehr dazu
    Stadtführung oder Tagesausflugwenige Stunden bis ein TagKurzreisen mit festem StandortTagestour Marrakesch
    Wüstentourein Abend bis vier TageDünen, Sternenhimmel, KasbahsWüstentouren
    Rundreisesieben bis vierzehn Tageerste Marokko-Reise, FamilienMarokko-Rundreisen
    Luxusreisefrei wählbarPaare, Hochzeitsreisen, besondere AnlässeLuxusreisen
    Flughafentransferetwa 15 Minuten bis 3 StundenAnkunft, Abreise, Etappen zwischen StädtenFlughafentransfer

    Die Formen lassen sich frei verbinden. Sie landen mit einem privaten Transfer, verbringen einige Tage in Marrakesch und hängen eine Fahrt in die Wüste an. Bei einer privaten Reise reihen sich solche Bausteine aneinander, ohne dass Sie zwischendurch umsteigen oder neu verhandeln müssen.

    Was ist der Unterschied zwischen Fahrer und Guide?

    Am Steuer und in der Altstadt arbeiten in Marokko zwei verschiedene Profis. Das Gesetz 05-12 regelt das Führen von Reisenden als eigenen Beruf und unterscheidet zwei Gruppen: Führer für Städte und Rundreisen sowie Führer für Berg- und Wüstengebiete.

    Der Fahrer ist für Strecke, Pausen und Gepäck zuständig, auf Passstraßen ebenso wie auf Wüstenpisten. In den Medinas, an Monumenten und in Museen übernimmt ein lizenzierter Guide, der Geschichte, Architektur und Handwerk erklärt und Sie durch die Gassen lotst.

    Diese Arbeitsteilung hat auch einen praktischen Grund. Das britische Außenministerium warnt vor falschen Führern, die Urlauber in den Medinas oft hartnäckig bedrängen. Offizielle Guides tragen ein Abzeichen und arbeiten mit Erlaubnis der lokalen Behörden; fragen Sie im Zweifel danach. Für Wanderungen im Atlas raten London und Canberra gleichermaßen zu einem professionellen Begleiter.

    Auch für das Fahrzeug gelten Regeln: Wer in Marokko gewerblich Touristen befördert, braucht eine behördliche Genehmigung, das sogenannte Agrément. Fragen Sie jeden Anbieter danach, bevor Sie buchen.

    Welche Regionen lassen sich gut verbinden?

    Marrakesch, der Süden mit der Sahara und die Königsstädte um Fès bilden den Kern der meisten Reisen. Der Norden und die Atlantikküste kommen dazu, wenn Sie mehr Zeit haben.

    • Marrakesch und Umgebung: die Medina, seit 1985 UNESCO-Welterbe, dazu Ausflüge in die nahe Agafay-Wüste (eine halbe Stunde Fahrt), in den Hohen Atlas oder nach Essaouira (etwa 2,5 bis 3 Stunden).
    • Der Süden: über den Hohen Atlas nach Ouarzazate und zum Ksar Aït-Ben-Haddou, dann durch Dades- und Todra-Tal bis an die Dünen bei Merzouga.
    • Die Königsstädte: Fès, dessen Medina seit 1981 auf der Welterbeliste steht, Meknès, die römischen Ruinen von Volubilis und die Hauptstadt Rabat.
    • Norden und Küste: Chefchaouen liegt rund 200 Kilometer von Fès entfernt, Tanger etwa zwei Fahrstunden weiter. Am Atlantik warten Essaouira, seit 2001 Welterbe, und die Strände von Agadir.

    Die Entfernungen sind größer, als die Karte vermuten lässt. Allein zwischen Marrakesch und Merzouga liegen rund 550 bis 560 Kilometer. Streichen Sie deshalb lieber eine Region und gönnen Sie sich dafür eine Nacht mehr am schönsten Ort.

    Wie planen und buchen Sie Ihre Tour?

    Es gibt zwei Wege. Feste Touren und Transfers buchen Sie direkt auf der jeweiligen Seite; dort finden Sie Preis, Dauer, Leistungen und Stornobedingungen. Für eine Reise nach Maß schreiben Sie uns über die Kontaktseite.

    Damit ein Vorschlag von Anfang an passt, helfen uns diese Angaben:

    1. Reisezeitraum und, falls schon gebucht, Ankunfts- und Abflugzeiten
    2. Zahl der Reisenden und bei Kindern deren Alter
    3. Was Sie unbedingt erleben möchten und was Sie nicht interessiert
    4. Ihr Stil bei Unterkünften: Riad in der Altstadt, großes Hotel, Wüstencamp
    5. Besonderheiten wie eingeschränkte Mobilität, Ernährung oder ein Anlass, den Sie feiern

    Bei der Reisezeit hilft eine Faustregel: Für Rundreisen und Wüste sind Frühling und Herbst am angenehmsten, wozu auch das marokkanische Fremdenverkehrsamt rät. Sommernachmittage im Landesinneren überschreiten häufig 35 °C, und in Winternächten sinkt das Thermometer in der nördlichen Sahara unter den Nullpunkt.

    Beliebte Touren und alle Themenbereiche

    Gute Ausgangspunkte für Ihre Planung:

    Alle Ratgeber nach Thema finden Sie in unseren Bereichen Marokko-Rundreisen, Wüstentouren, Luxusreisen, Flughafentransfer und Reiseplanung.

    Häufige Fragen

    Was kostet eine private Marokko-Tour?

    Das hängt vor allem von Dauer, Strecke, Unterkünften und der Zahl der Guides ab. Den Preis jeder festen Tour und jedes Transfers sehen Sie auf der jeweiligen Buchungsseite, zusammen mit den enthaltenen Leistungen. Für eine individuelle Route nennen Sie uns Reisezeitraum, Personenzahl und Wünsche über die Kontaktseite.

    Brauche ich zusätzlich zum Fahrer einen Guide?

    Für Medinas, Monumente und Museen ja. Wer in Marokko Reisende führt, braucht dafür eine Lizenz; Ihr Fahrer kümmert sich um die Strecke, nicht um Führungen. Gerade in Fès und Marrakesch spart ein lizenzierter Guide viel Zeit und erklärt Zusammenhänge. Wer mit ihm unterwegs ist, muss sich zudem nicht auf Angebote selbsternannter Führer einlassen.

    Wie buche ich eine private Tour?

    Für feste Touren und Transfers wählen Sie die passende Buchungsseite und buchen dort direkt; Preis, Dauer und Leistungen stehen auf derselben Seite. Möchten Sie eine eigene Route, mehrere Touren verbinden oder etwas Besonderes feiern, beschreiben Sie Ihre Pläne über die Kontaktseite. Je genauer Ihre Angaben zu Terminen und Interessen sind, desto besser passt der Vorschlag.

    Wann ist die beste Reisezeit für Marokko?

    Für fast jede Route passen Frühling und Herbst am besten, besonders mit einer Etappe in der Sahara. Wer im Sommer reist, findet an der Atlantikküste angenehme Temperaturen, muss im Landesinneren aber mit Nachmittagen über 35 °C rechnen. Im Winter sind die Städte tagsüber mild, Wüstennächte und Atlaspässe dagegen bitterkalt.

    Wo beginnt eine Marokko-Reise am besten?

    Meist in Marrakesch, weil zwischen Flughafen Menara und Altstadt nur wenige Kilometer liegen und das Umland viel bietet. Wer die Königsstädte zuerst sehen möchte, landet in Casablanca; der Flughafen Mohammed V befindet sich in Nouaceur, etwa 30 Kilometer südlich. Für den Norden oder eine Kombination mit Spanien bietet sich Tanger an.