Morocco Royale

    Private Wüstentour ab Marrakesch: 3 Tage zum Erg Chebbi

    Diese private Wüstentour ab Marrakesch dauert 3 Tage und führt Sie über den Hohen Atlas, vorbei am Ksar Aït-Ben-Haddou und durch die Todra-Schlucht bis zu den Dünen des Erg Chebbi bei Merzouga. Sie reisen im eigenen Fahrzeug mit privatem Fahrer, übernachten im Dades-Tal und in einem Camp am Dünenrand und fahren am dritten Tag weiter nach Fès oder zurück nach Marrakesch. Die Tour passt zu allen, die die großen Dünen sehen möchten, aber nur wenige Tage Zeit haben.

    Highlights

    • Die Passstraße über den Tizi n'Tichka, ausgeschildert mit rund 2.260 Metern, mitten durch den Hohen Atlas.
    • Der Ksar Aït-Ben-Haddou, ein befestigtes Dorf aus Lehmbauten mit Wehrmauern und Ecktürmen, seit 1987 UNESCO-Welterbe.
    • Ein Spaziergang durch die Engstelle der Todra-Schlucht zwischen rund 300 Meter hohen Kalksteinwänden.
    • Sonnenuntergang und Sonnenaufgang am Erg Chebbi, dessen Dünen mit rund 150 Metern die höchsten Marokkos sind.
    • Eine Nacht im Wüstencamp, weit weg von jedem Stadtlicht.
    • Freie Wahl am letzten Tag: Weiterreise nach Fès oder Rückkehr nach Marrakesch.

    Die Route

    Von Marrakesch bis an die Dünen bei Merzouga sind es rund 550 bis 560 Kilometer oder 8 bis 10 Stunden reine Fahrzeit. Die Tour teilt diese Strecke auf zwei Reisetage auf, damit Sie zum Sonnenuntergang auf einer Düne sitzen und nicht im Auto.

    TagStreckeRichtwertÜbernachtung
    1Marrakesch, Tizi n'Tichka, Aït-Ben-Haddou, Ouarzazate, Dades-TalRund 200 km bis Ouarzazate, mit Stopps 4 bis 4,5 Std., dann weiter ins TalDades-Tal
    2Dades-Tal, Todra-Schlucht, Erfoud oder Rissani, MerzougaRest der rund 350 km ab OuarzazateCamp am Erg Chebbi
    3Merzouga über Midelt und Ifrane nach FèsRund 450 bis 480 km, 7 bis 9 Std.Fès
    3 (Variante)Merzouga zurück Richtung MarrakeschRund 550 bis 560 km, 8 bis 10 Std. ohne PausenMarrakesch oder unterwegs

    Tag 1: Über den Atlas zu den Kasbahs

    Am Morgen verlassen Sie Marrakesch auf der N9 und steigen in Serpentinen zum Tizi n'Tichka hinauf. Kurz vor Ouarzazate liegt Aït-Ben-Haddou; für den Weg durch die Gassen bis zur Hügelkuppe sollten Sie sich Zeit nehmen. Ouarzazate wird wegen seiner Filmstudios gern das „Hollywood Afrikas“ genannt. Am Nachmittag geht es weiter ins Dades-Tal, damit der zweite Tag kürzer ausfällt.

    Tag 2: Schluchten, Oasen und Dünen

    Die Todra-Schlucht beginnt etwa 15 Kilometer hinter Tinghir. Das enge Stück gehen Sie am besten zu Fuß. Danach führt die Straße durch Steinwüste und Palmenhaine nach Erfoud und Rissani, den nächsten Städten am Erg Chebbi. Am Dünenrand endet der Asphalt: Ins Camp gelangen Sie je nach Lage per Kamel oder im Geländewagen.

    Tag 3: Sonnenaufgang und Weiterreise

    Wer vor der Dämmerung aufsteht, erlebt den stillsten Moment der Reise. Nach dem Frühstück fahren Sie durch den Mittleren Atlas nach Fès. Geht Ihr Rückflug ab Marrakesch, nehmen Sie dieselbe Strecke zurück. Angenehmer ist dann eine Übernachtung in Ouarzazate oder im Dades-Tal, sodass aus der Tour eine Viertagesreise wird.

    Gut zu wissen

    • Lange Fahrtage: Die ersten beiden Tage bestehen zu einem guten Teil aus Fahrzeit. Pausen und Fotostopps bestimmen Sie selbst.
    • Beste Reisezeit: Das marokkanische Fremdenverkehrsamt empfiehlt Frühling und Herbst für Wüstenreisen. Im Sommer liegen die Nachmittage im Landesinneren oft über 35 °C.
    • Winter: In der nördlichen Sahara fallen die Nächte unter den Gefrierpunkt, packen Sie warme Schichten ein. Schnee und Steinschlag sperren den Tizi n'Tichka gelegentlich, ein Puffertag fängt das auf.
    • Kamel oder Geländewagen: Der Ritt ist freiwillig. Sagen Sie bei der Buchung, welche Variante Sie bevorzugen.
    • Guides: Ihr Fahrer fährt, Fremdenführung ist in Marokko ein lizenzierter Beruf. In Aït-Ben-Haddou übernimmt ein lizenzierter örtlicher Guide die Erklärungen.
    • Ramadan: Er beginnt jedes Jahr etwa elf Tage früher. Viele Lokale an der Strecke schließen dann tagsüber, die Mittagspause wird entsprechend geplant.

    Für wen

    Die Tour passt zu Reisenden mit wenigen Tagen in Marokko, die die höchsten Dünen sehen möchten. Paare und Fotografen schätzen die freie Zeiteinteilung, Familien die Möglichkeit, jederzeit anzuhalten. Wer lange Autofahrten scheut, ist mit einem Wüstenabend in der Agafay besser bedient, die sich als Baustein in unsere private Tagestour durch Marrakesch einfügt. Wer mehr Zeit hat, findet die Wüste mit zwei Nächten in den Dünen in unserer großen Marokko-Rundreise über zehn Tage.

    Preis und Buchung

    Unsere Preise ändern sich mit Saison, Gruppengröße und Fahrzeug, deshalb stehen sie nicht auf dieser Seite. Wählen Sie im Buchungsformular auf dieser Seite Ihr Datum: Dort sehen Sie den aktuellen Preis, die enthaltenen Leistungen, den Abholort und die Stornobedingungen.

    Die Buchungsseite ist auf Englisch: Dort sehen Sie für Ihr Datum den aktuellen Preis und alle Leistungen.

    Alle Routen in die Sahara, auch ab Fès oder mit mehr Zeit in den Dünen, finden Sie bei unseren Wüstentouren durch Marokko. Kommen Sie gerade erst an, beginnt die Reise mit unserem privaten Flughafentransfer in Marrakesch. Einen ersten Eindruck vom Gebirge gibt der Tagesausflug ins Atlasgebirge.

    Häufige Fragen

    Reichen drei Tage für die Sahara ab Marrakesch?

    Ja, wenn Sie die Fahrt als Teil des Erlebnisses sehen. Unterwegs liegen der Hohe Atlas, Aït-Ben-Haddou, das Dades-Tal und die Todra-Schlucht, am Ziel die höchsten Dünen Marokkos. Am entspanntesten ist die Tour, wenn sie in Fès endet, denn dann fahren Sie keine Strecke doppelt.

    Muss ich auf einem Kamel ins Camp reiten?

    Nein. Der Kamelritt ist beliebt, aber freiwillig, und Camps am Erg Chebbi erreichen Sie in der Regel auch im Geländewagen. Für Menschen mit Rücken- oder Knieproblemen ist der schaukelnde Ritt oft unbequem. Teilen Sie uns Ihren Wunsch bei der Buchung mit.

    Wie kalt wird es nachts in der Wüste?

    Das hängt stark von der Jahreszeit ab. Zwischen Tag und Nacht liegen in der Sahara große Unterschiede, und im Winter fällt das Thermometer in der nördlichen Sahara unter null. Packen Sie deshalb auch im Frühling und Herbst eine warme Jacke ein.

    Welches Camp gehört zur Tour?

    Welche Camp-Kategorie Ihre Reise umfasst, finden Sie oben unter „Preis und Leistungen“. Nennen Sie uns bei der Anfrage Ihre Wünsche, etwa ein eigenes Bad oder im Winter ein beheiztes Zelt, damit wir die passende Unterkunft vorschlagen können.

    Was passiert, wenn Schnee den Tizi n'Tichka sperrt?

    Sperrungen durch Schnee oder Steinschlag kommen im Winter gelegentlich vor. Ein Puffertag in Ihrer Reiseplanung fängt sie auf, ohne dass Sie die Nacht in den Dünen verlieren. Was bei Änderungen gilt, regeln die Bedingungen unter „Preis und Leistungen“.